WIR BLEIBEN UNBEUGSAM: ES REICHT!

Eine Orientierung in diesen Tagen fällt schwer, aber sie ist möglich. Wir wünschen allen Blaugelbweißen viel Gesundheit, Besonnenheit, Geduld und solidarische Unterstützung – denn gemeinsam kann uns kein Virus bezwingen.

Dennoch können wir im Moment nicht tatenlos zusehen, wie größte Probleme in unserem Verein verschleppt werden. Fakt ist, dass nach 10 Tagen keinerlei Reaktionen der Herren Förster, Berka, Voigt und Verhoene oder anderer Gremienmitglieder auf das Communiqué vom 13. März 2020 erfolgt ist. Weder in den Medien, noch in offizieller Form gegenüber den unterzeichneten Fanclubs und Gruppen unseres Vereins. Stattdessen ist mehr als offensichtlich, dass die adressierten Entscheidungsträger den über Monate gewachsenen Unmut und die ausreichend argumentierten Forderungen ignorieren. Ist tatsächlich etwas dran an den kursierenden Gerüchten, dass die, alle gesellschaftlichen Abläufe stark einschränkende, Pandemie-Krise zum Zeitspiel missbraucht wird?

Wir halten dagegen und werden uns von diesem, gegenüber dem FC Carl Zeiss Jena und seinen kritischen Fans respektlosen, Verhalten nicht von den klar formulierten Forderungen abbringen lassen und konkretisieren diese hiermit:

  • freiwillige oder gesellschafterseitig erzwungene Kündigung von Chris Förster
  • fristlose Kündigung von Kenny Verhoene und seinem Assistenten Jens Förster
  • Rücknahme der Absetzung von Heiko Nowak und Stefan Treitl
  • Bekenntnis zur Notwendigkeit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durch Präsidiumsbeschluss (Terminierung direkt nach Aufhebung des Corona-Shutdowns)

Unser FC Carl Zeiss braucht einen Umbruch und Neustart. Wenn der Fisch am Kopf anfängt zu stinken, dann gilt es, eben diesen abzuschlagen. Niemand im Mikrokosmos FCC sollte überdies glauben, dass ein möglicher, Pandemie bedingter, Klassenerhalt die eklatanten Fehler, die nachhaltig unwürdigen Entscheidungen und das katastrophale Krisenmanagement heilen werden. Die Gelegenheit ist groß, den FCC nachhaltig positiv auszurichten und Identifikationen wieder zu beleben.

Auch Präsident Klaus Berka und Mario Voigt sollten sich nicht in Ruhe wähnen, da wir weiterhin eine klare Mitverantwortung bei beiden Gremienvorsitzenden sehen. Verantwortung bedeutet aber, in der aktuellen Situation nicht auf Zeit zu spielen und von eigenen Problemen und Fehlern abzulenken. Ein Umbruch bedeutet für die Fanszene auch, dass der FCC spätestens mittelfristig auch ohne Roland Duchatelet konkurrenzfähig ist. Der SÜDKURVE-Rat, als Teil der Unterzeichnenden, beschreibt nunmehr seit 2014, wie stark die Präsenz von Duchatelet das Heben der eigenen FCC-Potentiale einschränkt. Weite Teile der Anhängerschaft haben inzwischen erkannt, dass wir keinesfalls nachhaltig fahren – sondern sehenden Auges in einen riesigen Crash.

Ein weiterer Beweis für die nicht länger tolerierbare Politik der Geschäftsführung und Vereinsgremien liefert zum einen das hier komplett aufgeführte Schreiben weiter Teile der Elternschaft des aktuellen Kaders der A-Jugend vom 12. März 2020, welches bis dato nur in wenigen Details in der vergangenen Woche durch die Springer-Presse veröffentlicht wurde. Desweiteren hat der Landessportbund Thüringen ebenfalls am 12.03.2020 mittels der unten abgebildeten offiziellen Mitteilung klare personelle Konsequenzen im selben Fall gefordert. Die Geduld derer, die den FCC auch ohne Posten, Kalkül und Profilierung im Herzen tragen, ist längst aufgebraucht. Wer nach diesen breitgefächerten Aussagen noch an seinem Stuhl klebt, der verschließt seine Augen vor der Realität des nicht weiter aufschiebbaren Umbruchs und Neustarts.

Wir fordern die sofortige und uneingeschränkte Verantwortungsübernahme durch Chris Förster, Kenny Verhoene und Jens Förster – gleichbedeutend mit einer alternativlosen Beendigung der Arbeitsverträge!

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