PREISWUCHER DIE ROTE KARTE ZEIGEN!

25 Mrz

Bekanntmachung des SÜDKURVE-Rats im Vorfeld des Pokalspieles zwischen dem FC Einheit Rudolstadt und dem FC Carl Zeiss Jena:

Als Gemeinschaft aktiver Gruppen der SÜDKURVE des FC CARL ZEISS JENA fiebern wir dem Halbfinale im Landespokal entgegen. Nachdem unser FCC bereits in der vergangenen Saison im Städtischen Stadion zu Rudolstadt zu Gast war, freuen wir uns besonders auf das Aufeinandertreffen am kommenden Wochenende und den Einzug ins wichtige Pokalfinale.

Mit Unmut mussten wir jedoch zur Kenntnis nehmen, dass Gästefans ausschließlich Tickets in einer Preiskategorie in Höhe von 11 Euro (inkl. FCC-Vorverkaufsgebühr) erwerben können. Diese Ticketpreise halten wir für ausgesprochen unangemessen für eine Halbfinalpaarung des Thüringenpokals im Städtischen Stadion Rudolstadt.

Die Fanszene des FCC ist traditionell reisefreudig. Der aktive Teil, insbesondere aus der SÜDKURVE, setzt sich hauptsächlich aus jungen Menschen zusammen, welche zum Großteil noch in einem Ausbildungsverhältnis stehen und aus ganz Thüringen anreisen. Für Personen mit weniger kräftigem finanziellem Hintergrund wurde in den meisten Stadien eine ermäßigte Preiskategorie eingeführt. Leider gibt es eine ermäßigte Preiskategorie an diesem Pokalspieltag nicht für Gästefans. Dies ist ein diskriminierender Zustand, welcher keinerlei Rechtfertigung haben kann.

Darüber hinaus betrachten wir eine allgemein hohe Ansetzung der Preise wegen des vermeintlich attraktiven Gegners aus Jena als fragwürdig. Der FC CARL ZEISS JENA selbst geht mit gutem Beispiel voran und fordert bei Thüringenpokal-Spielen Eintrittspreise in gleicher Höhe wie bei Ligaspielen, unabhängig von der Attraktivität des Gegners. Dies kommt sowohl Heim- als auch Gästefans zugute. Bei Spielen der zweiten Mannschaft des FCC in der Oberliga, bspw. gegen den FC Einheit Rudolstadt, werden Eintrittspreise in Höhe von 3 Euro (ermäßigt), bzw. 5 Euro (Vollzahler) erhoben. Lediglich bei sicherheitsrelevanten Spielen liegen die Preise bei 6 Euro bzw. 8 Euro – und damit noch weit unter dem für das Halbfinale anberaumten Ticketpreis von 11 Euro. Einem erhöhten finanziellen Aufwand (z. B. durch verstärkte Sicherheitskräfte) muss nicht zwangsläufig ein hoher, fester Ticketpreis entgegenstehen, da beispielsweise im Catering-Bereich deutlich höhere Einnahmen für den Gastgeber zu erwarten sind.

Viele Fans des FC CARL ZEISS JENA können und wollen derart hohe Eintrittspreise nicht mehr akzeptieren. Seit Jahren engagieren sich unzählige Fangruppen für eine faire Preisgestaltung in den deutschen Fußballstadien und konnten durch konsequentes Engagement bereits einige nachhaltige Erfolge erzielen (mehr Infos zur bundesweiten Kampagne: www.kein-zwanni.de).

Bereits Mitte März nahm der SÜDKURVE-Rat des FC CARL ZEISS JENA deshalb Kontakt zur Vereinsführung in Rudolstadt auf, um sich in dieser Problematik Gehör zu verschaffen. Auch das Präsidium des FC CARL ZEISS JENA e. V. engagierte sich diesbezüglich für seine Anhänger. Leider prallten Wünsche und Ideen ab, was uns mit gemischten Gefühlen auf das Spiel am Sonntag blicken lässt.

Nach kollektiven Diskussionen und Abwägungen (auch mit anderen Anhängern des FCC) haben sich die aktiven Gruppen der SÜDKURVE entschieden, selbstverständlich nach Rudolstadt zu fahren. Allerdings umfasst die Entscheidung bis auf weiteres auch, unser Team von außerhalb des Stadions lautstark zu unterstützen und zum Finaleinzug beizutragen. Die verantwortungslose Preispolitik des FC Einheit Rudolstadt sowie die nicht vorhandene Einsicht bzw. keinerlei Entgegenkommen vonseiten der Verantwortlichen haben uns zu diesem schmerzlichen Schritt bewogen. Das Maß ist schlicht und einfach voll. Es ist an der Zeit, ein klares Zeichen gegen das Gesundstoßen an unserem FC CARL ZEISS JENA zu setzen! Es muss möglich bleiben, auch als Auszubildende/r, Student/in, nicht Erwerbstätige/r oder junge/r Vater/Mutter jedes Spiel seines Fußballclubs verfolgen zu können – über eine gesamte Saison hinweg.

Erfolgt kein kurzfristiges Einlenken des FC Einheit Rudolstadt, werden wir uns vor dem Stadion/Gästeblock breit machen und alles dafür geben, der Mannschaft trotz allem zum Sieg zu verhelfen. Das ist und bleibt unser Anspruch, auch gegen den Willen von Ordnungsdienst und Polizei. Zudem haben sich die Gruppen dafür ausgesprochen, ein „freiwilliges Eintrittsgeld“ von 3 Euro bis 5 Euro einzusammeln und diese Einnahmen dem bereits etablierten Projekt „SÜDKURVE FÜR DIE ZUKUNFT“ zufließen zu lassen. Dieses Projekt startete 2013 und ermöglicht jeweils zum Saisonende eine große materielle Spende für die Nachwuchsmannschaften des FC CARL ZEISS JENA e.V.!

Wir bitten alle Freunde, Wegbegleiter und nicht zuletzt die Equipe von Volkan Uluc um Verständnis sowie Unterstützung und versichern, dass wir trotz allem unseren Anteil zum Finaleinzug beitragen werden.

FÜR FAIRE EINTRITTSPREISE! FUSSBALL MUSS BEZAHLBAR SEIN!

SÜDKURVE-RAT FC CARL ZEISS JENA

Video

SÜDKURVE – UNBEUGSAM UND UNVERKÄUFLICH!

24 Mrz

Unentschieden im Heimspiel

22 Mrz

Im Heimspiel gegen den SV Babelsberg reichte es nur für ein 1:1.  

Niederlage in Halberstadt

16 Mrz

Beim Auswärtsspiel in Halberstadt verlor der FC Carl Zeiss Jena mit 1:2. 

Sieg gegen Union II

8 Mrz

Im Heimspiel gegen die Zweite von Union Berlin siegte unsere Elf mit 3:0. Nächste Woche folgt dann das Auswärtsspiel in Halberstadt. AUF GEHTS! SÜDKURVE! 

Gemeinsam zum Heimsieg. Südkurve Jena.

2 Mrz

Flyer Blog Union_bearbeitet

Unentschieden in Berlin

28 Feb

Freitagabend, Flutlicht und ein torloses Unentschieden gegen Viktoria Berlin. 

Heimsieg

22 Feb

Nach einjährigem Stimmungsverzicht hat sich die Südkurve dazu entschlossen, die akustische und optische Unterstützung der Mannschaft wieder aufzunehmen. Im ersten Saisonspiel des Jahres gewann der FCC mit 4:1 gegen die Zweite von Hertha BSC.

Pressefreiheit oder Erpressungsfreiheit?

14 Jan

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Michael Klug aus Plauen arbeitet für die Bild-Zeitung Leipzig. Neben den mehr oder wenigen gehaltvollen Beiträgen aus der Messestadt, steuert er ab und an Beiträge vom Amtsgericht Plauen zur Printausgabe bei. So fand er sich auch am 13. Januar 2015 in einem Sitzungssaal bei Gericht ein und witterte eine druckbare Geschichte.
Auf der Anklagebank: fünf Fußballfans des FC Carl Zeiss Jena und ein Ordner des VFC Plauen. Die Anklage: gefährliche Körperverletzung und versuchte Körperverletzung.

Am 28.April 2013 kam es nach dem NOFV-Regionalliga-Gastspiel des FC Carl Zeiss Jena beim VFC Plauen zu mehreren Handgemengen, Tritten und Faustschlägen im Gästeblock der Jenenser, bei der mindestens eine Person an der Gesundheit verletzt wurde. Herr “Gerhard M.” (der Name wurde von Herrn Klug leider falsch wiedergegeben) beleidigte dabei erst eine dunkelhäutige Person rassistisch, verfolgte diese dann und wollte um jeden Preis eine Aussprache mit dieser. Herr M. konnte sich in seiner Wut auch nicht davon abbringen lassen, obwohl sich bereits mehrere Freunde der beleidigten Person schützend um den verängstigten FCC-Fan gestellt haben. Das spätere Opfer hörte weder auf Freunde, noch auf Ordnungspersonal oder die umstehenden Personen, der noch im Stadion verbliebenen FCC-Fans – er verlor die Fassung und begann seinen Willen mit Hangemengen und Schubserein durchsetzen zu wollen. Die umstehenden Personen fingen nun aus einer Eigendynamik heraus an, auf Herrn M. mit den Fäusten einzuschlagen, damit dieser nun endlich von der Gruppe um die beleidigte Person abließ. Als das Opfer stürzte, kam es zu weiteren Fußtritten durch eine Person des Ordnungspersonals auf den Kopf von Herrn M.

In der ersten Pause der Verhandlung begaben sich die angeklagten Fußballfans aus dem Sitzungssaal und wollten sich etwas die Beine vertreten, als sich Michael Klug von der Bild-Zeitung in Leipzig vorstellte: “… pass auf wir können hier das Katz-und-Maus-Spiel durchziehen oder wir drehen die Sache um und machen da so ein Rassismus-Ding draus” (Zitat aus einem Gedächtnisprotokoll). Nachdem die Fußballfans das Angebot dankend ablehnten, entschied sich Herr Klug: “Ok, dann halt Katz und Maus” (Zitat aus einem Gedächtnisprotokoll).
Nachdem Herr Klug die Verhandlung verlassen hatte trat der Geschädigte Herr M. in den Zeugenstand und berichtete, dass er die Faustschläge der fünf Fußballfans als “nicht wild” empfand und sich die Situation hochgeschaukelt habe, nur wolle er den Täter der Tritte gegen seinen Kopf zur Rechenschaft ziehen. Wenige Zeit später wurde das Verfahren gegen die fünf Fußballfans eingestellt.

Doch davon konnte Mogel-Michi nichts wissen, schließlich hat er noch andere Sachen zu tun, als fünf “Mitglieder der linken Jenaer Fangruppe”, die “nach Sachsen gekommen waren, um sich zu prügeln” zuzuhören, dass sie ihre Taten auch noch zugeben. Dann redet Herr eigentlich-gar-nicht-Klug lieber von Faustschlägen bis zur Bewusstlosigkeit, denkt sich – niemals ihm gegenüber geäußerte oder im Gerichtsprotokoll vermerkte – Zitate aus und kann so, mit einem Minimum an Recherche-Aufwand der spießbürgerlichen Nachfrage nach Skandalen und Boulevard nachkommen.
Weder saßen auf der Anklagebank “fünf Mitglieder der […] Horda Azzuro”, noch ist jede zivilcouragierte Handlung gegen Rassismus, Faschismus und andere diskriminierende Denkmuster automatisch eine linke.
Aber der Mainstream muss auch von einem Michael Klug gefüttert werden, wer da warum beim System nicht mitspielen mag, spielt für ihn keine Rolle. Er ist schließlich bei der Bild-Zeitung und nicht mehr bei der mittlerweile insolventen Presseagentur “dapd” zugehörig. Da war die Recherche aber vielleicht auch zu langwierig und unkreativ.

Update unterm Weihnachtsbaum!

21 Dez

Winterpause in den Stadien, doch die Straßen haben winterpausenlos was zu bieten. Pünktlich zum Fest bietet “1903prozent” ein weiteres umfangreiches Update, welches Euch die freien Tage etwas verkürzen soll.

Weitermachen!

 

fcc