Derbysieger!

29 Mai

6-1

Im Finale des Thüringen-Pokal setzte sich unser FCC mit 2:0 gegen den Erzrivalen aus der Landeshauptstadt durch. Der FC Carl Zeiss Jena holt das Dritte mal in den Folge den Landespokal und ist somit erneut für den DFB-Pokal qualifiziert.
Ein besonders großer Dank geht an unsere Freunde aus München und Lausanne!

Heimsieg

23 Mai

Der FCC gewinnt das letzte Spiel der laufenden Saison gegen Germania Halberstadt mit 5:2

Niederlage in Zwickau

16 Mai

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In Zwickau konnte der FC Carl Zeiss Jena wieder einmal nicht überzeugen und verlor deshalb das Spiel mit 0:2.

 

Heimspiel-Niederlage

7 Mai

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Im Heimspiel gegen den SV Babelsberg 03 fuhr unser Verein die nächste Niederlage ein. Vor 2690 Zuschauern verlor de FCC mit 0:2.

Unentschieden in Neugersdorf

2 Mai

Im Freitagabendspiel haben sich der FC Carl Zeiss Jena und der FC Oberlausitz Neugersdorf mit 1:1 getrennt.

Sieg im Thüringenpokal

29 Apr

Der FC Carl Zeiss Jena gewinnt das Halbfinale des Thüringen-Pokals gegen Wacker Nordhausen mit 2:0 und zieht somit in das Finale ein.

Auszug aus Bratwurstdealer 241 // POSITIVE YOUTH SÜDKURVE

25 Apr

Keine Ausgabe unseres Bratwurstdealer kommt seit Monaten ohne intensiven Beitrag zur derzeit vieles beherrschenden Thematik „SÜDKURVE BLEIBT“ aus. Am Samstag erschien in Ausgabe 241 ein Beitrag, welcher auf vielfachen Wunsch aus der Kurve auch auf dem HA-Blog veröffentlicht werden soll. Bitteschön:

SÜDKURVE BLEIBT!

 

Hallo Südkurve! Hallo Kämpfer!

Habt ihr die Zeilen in der letzten Ausgabe unter dieser Rubrik aufmerksam gelesen? Verstanden, was eure Rolle im großen Kampf um die Sicherung unserer Kurve/Stadionseite zukünftig sein kann?
Wie sieht es aus? Schon als Multiplikator eingeschrieben? Schon bekundet, dass ihr jetzt offizielle Supporter von „SÜDKURVE BLEIBT“ seid? Wenn ihr es noch nicht gemacht habt, dann kommt es jetzt darauf an, zu welchem Zeitpunkt ihr diese Zeilen lest.
Schon in der Halbzeit? Dann bitte umgehend nach dem Spiel am Multiplikatoren-Stand, oben auf der Dammkrone anmelden und die erforderlichen Infos abgeben.
Erst daheim in Ruhe? Auch gut, dann aber bitte direkt am Mittwoch zum Pokalspiel gegen Nordhausen. Der Stand wird dann wieder an genau der gleichen Stelle zu finden sein und nur darauf warten, dass ihr und eure Kumpels und Kumpelinnen dort vorstellig werdet.
Ganz nebenbei könnt ihr natürlich auch eure Fragen zur Sachlage dort direkt loswerden – wir freuen uns über jedes ehrliche und interessierte Gesicht. Es beißt euch Niemand und es ist doch immer viel angenehmer und sinnvoller, seine Fragen loszuwerden, als sie ständig mit sich rumzuschleppen oder mit den Freunden irgendwelche Halbwahrheiten auszutauschen. Direct action gets satisfaction – das gilt auch hier…

 

Wisst ihr eigentlich, was unseren Kampf für die Südkurve so speziell macht und sich von vielen Handlungsfeldern unserer, aber auch anderer Subkulturen unterscheidet?

Denkt mal kurz darüber nach, wie oft wir gegen etwas sind, etwas verteufeln, abstrafen, ablehnen, angreifen oder boykottieren!

Kurz vor der Fertigstellung dieses Beitrages bin ich in einem Treppenhaus in der Innenstadt auf einen Aufkleber aufmerksam geworden, der mich darin bestärkt hat, meine Gedanken sofort zu Papier zu bringen. Auf dem Sticker stand geschrieben: „no racism, no antisemitism, no sexism, no fascism, no capitalism, no homophobia, no discussion„. Okay, habe ich mir gedacht, welch perfektes Beispiel. Bitte nicht falsch verstehen, ich unterschreibe das absolut und lehne die thematisierten Probleme ebenso ab. Aber am liebsten hätte ich den Kugelschreiber raus genommen, einen Smiley drunter gekritzelt und klein daneben geschrieben „und wofür bist du jetzt eigentlich, du kleiner Emo?

Eigentlich wollte ich den nächsten BD zum Babelsberg-Spiel separat für dieses Thema nutzen, welches mir schon seit langer langer Zeit auf der Seele brennt und eigentlich schon längst niedergeschrieben gehört. Wie gesagt, nicht nur wir Ultras sind absolute Experten im „Dagegen-sein“, andere Subkulturen, gerade auch mit politischen Kernthemen, sind da ähnlich strukturiert. Einige tragen das „Gegen“ (im Sinne von „Anti-…“) sogar im Namen. Wir sind gegen die Bullen, gegen die Funktionäre, gegen die Söldner, gegen überteuerte Eintrittspreise, gegen den Investor, gegen Stadionverbote, gegen Materialverbote, gegen…

 

Kleiner Selbsttest gefällig? Wenn euch ein Bekannter fragt, was „die Ultras“ eigentlich so machen, für was sie (ein)stehen, was sagst du dann? Wie artikulierst du dich? Die Meisten beginnen dann mit „Wir setzen uns gegen die Kommerzialisierung des Fussballs ein„, „wir sind gegen staatliche Repressionen!„, „wir sind gegen den Ausverkauf von traditionellen Werten„, „wir sind gegen Rassismus und Diskriminierung im Stadion„, „wir sind gegen Oberflächlichkeit und Stumpfsinn, gegen das Event„…! Diese Liste ließe sich unendlich fortführen und ich bin ziemlich sicher, dass ihr euch widerfindet in diesen Äußerungen.

 

Unabhängig davon fällt es uns Menschen offenbar immer leichter, gegen etwas zu sein. Denn: um eine Anti-Haltung einzunehmen, muss der kritische bzw. kritisierte/ablehnenswerte Umstand bereits bestehen, er existiert bereits und/oder breitet sich gar aus. An der Entstehung hatten oder haben wir als kritische Bewegung (und jedes einzelne Individuum unter uns) allerdings keinen Einfluss, es ist ohne unser Zutun entstanden. Es ist uns auch nicht irgendwann als misslungenes Experiment aus den Händen geglitten. Nein. Wir haben schlichtweg nix damit zu tun, mussten dafür auch keine Kraft und Energie aufwenden – haben es nicht erdacht, produziert oder gefördert. Andere Menschen oder andere Gruppen haben aktiv daran gearbeitet, haben es in der Regel der Fälle pro aktiv erzeugt – wenn auch moralisch, politisch, ethnisch vollkommen falsch und verachtens- bzw. bekämpfenswert. Auch wenn es vielleicht etwas abstrakt klingen mag, aber auch Repression muss erdacht und gesteuert werden, Vermarktung ist ein kreativer Prozess, sogar die Ursprünge von Diskriminierung (ich meine nicht oberflächliche Dummheit) fußt auf Ideologien, Menschenbildern, Manifesten oder politischen Theorien. Das alles ist nicht einfach so entstanden – irgendwelche Menschen oder Gruppen (auch wenn sie Arschlöcher oder Verbrecher sind) haben da Zeit, Gedanken und Geld investiert. Sie haben etwas geschaffen, auch wenn es widerliche, abstoßende und zum Teil menschenverachtende Dinge sind.

PY+

Interessant ist an der Stelle zum Beispiel eine aktuelle Werbekampagne unserer heiß geliebten Bundeswehr. Dort steht über dem Logo ab und an geschrieben: „Wir kämpfen auch dafür, dass du gegen uns sein kannst„. Verrücktes Beispiel, moralisch katastrophal, aber es trifft den Nagel auf den Kopf. Die plumpe „ANTI“-Reaktion ist immer einfacher als die Aktion und hält im Falle dieses Marketings auch den Armee-/Kriegs- und Rüstungsgegnern den Spiegel vor. Wie gesagt, fernab von moralischen und politischen Einstellungen.

 

Wie schnell rutscht uns denn raus: „Hey, das ist doch scheisse„, „…das klappt sowieso nicht!„, „…lass es besser bleiben, bringt doch nichts!“ usw.? Wie oft verstecken wir uns auch dahinter? Manchmal beschleicht mich echt das Gefühl, dass es cool ist, gegen etwas zu sein. Ich glaube, dass es für Viele das Gefühl des „gegen den Strom schwimmen“ ist, welches als Gegenbewegung, als Alternativ, als „alternativ sein“ verstanden wird. Und genau hier sehe ich ein riesiges Problem, denn es ist schlichtweg nicht produktiv, nicht progressiv. Sicher ist es absolut sinnvoll, auch mal gegen etwas zu sein, weil es einfach oft auch notwendig ist, um bestimmte Entwicklungen aufzuhalten oder zu vernichten. Nazis aufs Maul, Bullen aus der Kurve, Erfurter belöffeln usw., klare Sache. Aber es darf nicht das Einzige sein, was viele von uns ausmacht oder gar unsere gesamte Bewegung bestimmt. Denn es ist immer und immer wieder eine Art der Fremdsteuerung, da wir nur reagieren, uns nur in unserem Handeln am Tun unserer Kontrahenten und Feinde ausrichten. Spinnt man das mal etwas weiter, so müssen unsere Feinde nur einfach so weiter machen, immer wieder kritische Dinge oder Zustände produzieren bzw. ins Leben rufen und wir folgen dem, einfach, weil es unsere einzige Motivation ist, dies zu bekämpfen. Merkt ihr, dass da eine gewisse Abhängigkeit entsteht? Merkt ihr, dass wir dadurch ein stückweit – wenn auch indirekt – steuerbar werden?

 

Wie oft sind wir denn für etwas? Ein gutes Beispiel, wo es uns tatsächlich gelingt, ist beispielsweise die Schaffung eigener Strukturen. Eigene Räumlichkeiten, eigener Förderkreis, ein eigenes positives Image. Oder die Gestaltung neuer Materialien oder Streetart, auch wenn es mal experimentell ist. Oder, etwas ausgelagert, das Flutlicht-Festival, um auch den politischen Kontext nochmal aufzugreifen. Nun bin ich selbst nicht der größte Fan von Festivals und 3-Tage-Mate-Saufen. Aber: hier ist aus der Antirassismus-Arbeit eine positive Aktion entstanden, eine eigene Sache, eine verselbstständigte Alternative aus dem Anprangern der sommerlichen und inhaltslosen Langeweile. Von diesen Beispielen muss es viel mehr geben, vor allem in der Kurve und in den Köpfen eines jeden Einzelnen. Es passt dann, wenn wir sagen, dass wir Dieses und Jenes machen, um etwas für uns, unsere Freunde, unseren Verein, unsere Gäste oder die Leute der Stadt zu machen. Nicht gegen irgendwelche Arschlöcher oder Zustände, die doch eigentlich nicht mal halb so cool sind wie wir. Do it yourself. Versteht Ihr?

 

Wenn wir jetzt den Bogen wieder zum Kampf für die SÜDKURVE spannen, dann wird eines klar. Schnell könnten wir in das Muster verfallen und verlautbaren, dass wir „gegen die Verlegung in die Nordkurve“ oder „gegen die systemische Paranoia der Polizei“ sind. Nein Freunde, wir sind FÜR etwas, wir sind FÜR den Verbleib auf unserer Südseite. Wir sind FÜR den Erfolg unserer Maßnahmen, wir sind FÜR eine blaugelbweiße SÜDKURVE, auch in den nächsten 50 Jahren. Es ist schon eine Aufgabe, die Kids in der Kurve und die auf eine gewisse Anti-Haltung getrimmten sogenannten „kritischen Fans“ auf den Pfad zu bekommen, der für etwas steht, der ein Plus vor die Formel setzt.

Glaubt mir, für etwas zu sein setzt nochmal viel mehr Energie, viel mehr Motivation und Kreativität frei. Und wisst ihr auch warum? Weil es etwas Eigenes ist, etwas selbst Geschaffenes, etwas pro aktiv Gestaltetes. Gelingt uns der Verbleib auf unserer Süd, dann nicht weil wir gegen die Cops und deren komischen Ansichten sind, sondern weil wir uns vom Traum haben antreiben lassen, unsere große SÜDKURVE-Fahne bald auch vor der neuen SÜDKURVE aufhängen zu können.

 

Und jetzt kommt an den Stand und schreibt Euch als Multiplikatoren von SÜDKURVE BLEIBT ein!

 

POSITIVE YOUTH! FÜR DIE SÜDKURVE!

Heimspiel gegen RB II

25 Apr

Gegen die zweite Mannschaft von RB fuhr unsere Elf die dritte Niederlage innerhalb einer Woche ein. 

Niederlage im Poststadion

22 Apr

Gegen den Berliner AK verlor unsere Mannschaft mit 0:1.

Niederlage gegen Hertha II

17 Apr

Der FC Carl Zeiss Jena verliert mit 3:5 gegen die Hertha-Reserve.